aktuelle Termine
5. Arbeitstagung zu Säuglingsbeobachtungsgruppen
Beginn: 01.10.2010, 14:00
Ende: 02.10.2010, 17:30
Anmeldeschluss: 15.09.2010, 00:00
Säuglingsbeoachtung als Ort emotionalen Lernens Schwerpunktthema: Von der Bedeutung der Abstinenz in der Säuglingsbeobachtung
Freie Plätze: 69


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Förderverein für kleinianische Psychoanalyse und Weiterentwicklungen

Die ungarische Psychoanalytikerin Melanie Klein lebte und arbeitete in den Zwanziger Jahren auch in Berlin. Sie war Lehranalysandin von Karl Abraham und siedelte nach dessen Tod nach London um.

Sie bezog Sigmund Freuds Erkenntnisse vor allem auf die ersten Lebensjahre und entwickelte sie weiter. Durch ihre Beobachtungen und ihre therapeutische Arbeit mit Kindern gelangte sie zu neuen, tiefgreifenden Erkenntnissen über frühe seelische Zustände. Sie begriff das Spiel des Kindes als symbolischen Ausdruck seiner inneren Welt und setzte es der freien Assoziation der Erwachsenen gleich.


Melanie Klein ist eine der großen Begründerinnen der englischen objektbeziehungstheoretischen Schule, die sich in den 30iger Jahren entwickelte. Dabei werden die Beziehungserfahrungen vom Lebensbeginn an neben dem Triebgeschehen als bedeutsam für die seelische Entwicklung angesehen.
Melanie Kleins Gedanken wurden von Bion, Meltzer et al. weiterentwickelt. Auch Winnicots Arbeit bezieht sich auf ihre Theorie. Esther Bick schuf mit der Babybeobachtung ein Setting, in dem diese frühen Beziehungserlebnisse unmittelbar beobachtet und erfahren werden können. Sie bekommen, verstärkt und vertieft durch die Arbeit im Beobachtungsseminar, Sinn und Bedeutung. Diese Art von Lernen meint Bion, wenn er vom „Lernen durch Erfahrung“ spricht. Seine Begriffe des Containments, der Alphafunktion u.a. werden so unmittelbar erlebbar und bedeutungsvoll. 

 

Der Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, psychoanalytisches Arbeiten mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen durch Lehre, Forschung und praktische Tätigkeit zu fördern. Er stützt sich hierbei im wesentlichen auf Erkenntnisse und Erfahrungen der Objektbeziehungstheorie bzw. der (post-) kleinianischen Psychoanalyse, die als konsequente Weiterentwicklung der Psychoanalyse Freuds verstanden wird.

Dieses Ziel wird gegenwärtig in folgenden Institutionen und Projekten umgesetzt:

  • IAKJP (Institut zur analytischen Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie): staatlich anerkannte Aus- und Weiterbildungstätte für Ärzte, Psychologen, Sozialpädagogen und Pädagogen mit einem Curriculum in Anlehnung an die Tavistock-Klinik London.
  • Die Institutsambulanz: Psychotherapie für Kinder und Jugendliche
  • Die psychoanalytische Babybeobachtung nach Esther Bick: 2-jährige Seminare
  • Die Säuglings-Keinkind-Eltern-Ambulanz: Psychotherapie für Säuglinge, Kleinkinder und deren Eltern
  • BSTM (Berliner Studiengruppe Tavistock-Modell): Weiterbildung, Supervision, Baby- und Kleinkindbeobachtung

Interessenten an unserer Arbeit sind herzlich eingeladen mitzumachen und/oder Mitglied im Verein zu werden. Bitte wenden Sie sich hierzu an den Förderverein für kleinianische Psychoanalyse und Weiterentwicklungen.

Tel/Fax: 030 - 21 23 06 54

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Weichselstr. 34

D - 10247 Berlin,


VAKJP
Vereinigung analytischer Kinder-und Jugendlichenpsychotherapeuten in
Deutschland e.V.